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Gutes tun, fröhlich sein und die Spatzen pfeifen lassen

Anlässlich unserer Pfadimesse am 7. März, haben wir uns mit einem besonderen Priester auseinandergesetzt: Don Bosco.

Er wurde 1815 als Giovanni Melchiorre Bosco geboren und war ein allseits beliebter Lausbub. Giovanni versuchte sich in jüngeren Jahren als Zirkusartist, später – zur Finanzierung seines Studiums – als fleißiger Handwerker. Was ihn dabei stets begleitete, war der Wille, anderen Gutes zu tun. Gutes tun, das geht am leichtesten in Gesellschaft, fand Giovanni. Mit seinen besten Freunden gründete er den Club der Fröhlichen. Die Mitglieder versprachen alles zu tun, damit die Welt fröhlicher würde.

Don BoscoDon Bosco hat niemanden gezwungen sich seiner Gemeinschaft anzuschließen, aber er hat gedüngt. Er hat es mit guten Taten, fröhlichem Gemüt und pädagogischem Geschick geschafft, für viele Jugendliche bzw. Waisenkinder eine Heimat zu schaffen. Auch wir Pfadfinder sind für den Leitspruch „Jeden Tag eine gute Tat“ bekannt. Baden Powell war ca. 40 Jahre jünger als Don Bosco. Vielleicht konnte er sich sogar von ihm inspirieren lassen.

Wir haben mit unseren Wichteln und Wölflingen Gute-Taten-Büchlein gebastelt und festgestellt, dass es gar nicht immer einfach ist, seine guten Taten zu benennen. Mit unseren Bibern haben wir getestet, wie wir auf ein Lächeln reagieren. Mit einem Spiegel geht das ganz einfach. Und man stelle sich vor: wenn man in einen Spiegel hinein lächelt, dann lächelt jemand zurück. Welch schönes Gefühl das ist. Wie toll mag es dann für jemanden sein, wenn er oder sie von einer anderen Person angelächelt wird?

Don Boscos Motto und Wirken ist sehr greifbar, daher schafften wir es – der Reaktion der Gottesdienstbesucher nach zu schließen – dies in der Hl. Messe gut und mitreißend zu vermitteln. Allerdings war das auch nicht so schwer, denn Gutes tun ist, wenn man die Augen offen hält, eigentlich ganz einfach. Fröhlich sein? Ein Blick in den Spiegel genügt ... Und Gemeinschaft? Sie schafft Begeisterung, das war bei der Messfeier klar zu spüren. Eine Erfahrung, die sowohl Don Bosco als auch Bi-Pi schon sehr früh machen durften!

[Liesbeth Engelbrecht]

Literaturverweis: Kinder feiern Don Bosco, Cordula Pertler/Reinhold Pertler